Fotos und Dokumente der Familien Poerschke und Tavenrath

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Schacht V
Um 1906. Schacht V der Zeche Rheinpreussen. Karl Schulze hat in der Kokerei der Zeche in der Zeit nach Ende des Ersten Weltkriegs bis wahrscheinlich 1927/28 gearbeitet. Weitere Nachforschungen haben ergeben, dass auch Heinrich Edelmann, der Ehemann von Elisabeth (Liesel) Tavenrath auf Schacht V als Bergmann gearbeitet hat. Er fand nach seiner Entlassung aus englischer Kriegsgefangenschaft 1948/49 dort Arbeit. Klaus Edelmann: Der Bergbau bot fuer die Nachkriegszeit gute Bedingungen. Die Arbeit wurde gut bezahlt und es gab Ernaehrungszulagen. 1951 heirateten meine Eltern und bezogen zunaechst eine Wohnung in Meerbeck in der Donaustr. 117g. Es handelte sich um ein fuer Meerbeck typisches Zechensiedlungshaus. Es waren bescheidene Verhaeltnisse, aber meine Eltern haben auch spaeter noch immer gerne erzaehlt, wie sie sich über jede kleine Anschaffung gefreut haben. Ab 1953 haben meine Eltern in Westerbruch ein Einfamilienhaus in Eigenarbeit und Nachbarschaftshilfe gebaut. Soweit ich mich erinnere, waren alle Vaeter in der Siedlung bei Rheinpreussen beschaeftigt. In den 60er Jahren hat mein Vater auf der naeher gelegenen Schachtanlage IV gearbeitet, ist dann aber bis zu seiner Berentung nach Schacht V zurueckgekehrt. Zuletzt hat er wegen gesundheitlicher Probleme über Tagebgearbeitet. Soweit Klaus. Auch Fritz Adams, der Ehemann von Katharina (Kaethe) Tavenrath und seine Brueder Hermann und Lambert haben auf 'Schacht V gearbeitet. Fritz war im Baubuero taetig. Hermann war unter Tage als Schlosser beschaeftigt. Er bekam eine Staublunge und wurde bis zu seinem Ausscheiden bei Rheinpreussen ueber Tage beschaeftigt. Lambert war Bergmann. Er verunglueckte toedlich als er zwischen zwei rangierende Wagons geriet. Bildnachweis: Brinkmann, H. (Hrsg.): Moers in alten Ansichtskarten, Abb. S. 89, Aug. Steiger-Verlag, Moers 1978.
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