Fotos und Dokumente der Familien Poerschke und Tavenrath

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EG 50er
Haus Unterwallstrasse 10, Erdgeschoss, Ende der 50er Jahre. Der Eingang in der Mitte des Hauses fuehrte direkt in den Ladenraum. Dieser wurde im Jahre 1930 im Zuge des Umbaus aus der Umwandlung des bisherigen Hausflurs und des Wohnzimmers geschaffen. Die linke Haelfte des Ladens war durch eine Theke abgegrenzt. Am oberen Ende standen ein grosser Kuehlschrank und ein Milchtank. Rechts standen Regale. An der Wand rechts hing ein Sparkasten. Durch eine Schiebetuer getrennt, ging es weiter in einen Flur, durch eine Tuer auf der rechten Seite zur Wohnkueche. Gekocht wurde mit Gas. In der Kueche standen ein grosser Esstisch, ein Chaiselong und diverse Schraenke. Auf dem Chaiselong hielt Gustav Tavenrath in der Regel seine Mittagsruhe. Einen Schrank, den Schreiner Ueltgesforth in den Hauswinkel passend geschreinert hat, gibt es heute noch. Rechts befand sich die Toilette. Gegenueber der Toilette befand sich der Aufgang in die oberen Raeume des Gebaeudes. Unter der Treppe war der Eingang zum Keller, der unter dem Wohnzimmer lag. Das Haus selbst war nicht unterkellert. Im Keller wurden u.a. die Kaeselaibe gelagert. Der Zugang zum Keller war mit einer grossen Klappe verschlossen. Gegenueber der Tuer zum Laden fuehrte eine Tuer in das an das Haupthaus angebaute Wohnzimmer. Hier hatte Gustav Tavenrath auch seinen Schreibtisch stehen und seine Geschaeftspapiere gelagert. Neben dem Wohnzimmer befand sich die Waschkueche, in der auch Milchkannen und anderes Geraet gereinigt wurden. Rechts von der Waschkueche befand sich ein kleinerer Raum, in dem Kohlen, Briketts und Holz gelagert wurden. Daneben befand sich der ehemalige Pferdestall. Das Wohnzimmer, die Waschkueche, der Lagerraum fuer Heizmaterial und der Pferdestall waren durch eine Flachdachkonstruktion abgedeckt. Ueber der Waschkueche befand sich ein gleich grosser Raum in dem Heu und Stroh fuer das Pferd gelagert wurden. Den Raum erreichte man ueber eine Tuerklappe ueber dem Eingang zur Waschueche. Zur Strasse fuehrte ein schmaler Durchgang, der mit einem Holztor verschlossen wurde. Ueber eine Wasserrinne, die durch den Gang entlang des Hauses zur Strasse lief, wurden die Abwaesser aus der Waschkueche und der Wohnkueche abgeleitet. Das Wohnzimmer im Erdgeschoss wurde beheizt. Neben der Feuerstelle in der Kueche gab es keine weitere Heizmoeglichkeiten im Haus .
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