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1928/29. In der Gaertnerei Karl und Traudchen Schulze, Baerler Strasse 4, Ecke Seminarstrasse in Moers.
Von links: Karl Schulze, Ehefrau Gertrud Johanna (Traudchen), geb. Tavenrath mit Tochter Katharina.
Im Vordergrund des Bildes sieht man die Alpenveilchen- (Cyclamen-) Zucht. Alpenveilchen gehoerten zu den Pflanzen, denen Karl Schulze besonderes Interesse entgegenbrachte. Walter Trojahn, der zweite Mann von Tochter Katharina, setzte die Tradion fort. Auch Edeltraud, die Enkelin, fand besonderes Interesse an der Aufzucht der Cyclamen.
Auf dieses Thema angesprochen, beschreibt sie noch heute im Detail die wichtigsten Aspekte einer erfolgreichen Zucht:
"Ich lernte, dass zur Zucht Mutterpflanzen benoetigt werden,
Alpenveilchen bilden nach der Bluetezeit Samenknospen.
Die reifen Samen werden in Holzkaesten, die mit spezieller Erde gefuellt sind,
ausgesaet. Ab einer bestimmten Groesse werden die jungen Pflanzen in grosse Tontoepfe umgetopft. Wenn sie dann nach einer mehrwoechigen Wachstumsphase zu bluehen beginnen, koennen sie verkauft werden.
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Created with Glenlay Gallery
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